Das richtige Ambiente bei der Massage

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Das richtige Ambiente bei der Massage

Eine Massage sollte wohltuend und entspannend sein. Damit das so ist, kommt es nicht nur auf die Fähigkeiten des Masseurs an, sondern auch auf das Ambiente, in dem der Masseur arbeitet. Bei der Massage in dafür bestimmten Räumen, zum Beispiel denen einer Massagepraxis, ist es einfacher, ein entspannendes Ambiente zu schaffen als bei einer mobilen Massage. Aber es ist in beiden Situationen genauso wichtig und auch möglich, ideale Voraussetzungen zur Entspannung zu schaffen.

Die richtige Raumtemperatur wählen

  • Generell sollte der Raum, in dem die Massage stattfindet, angenehm temperiert sein, damit sich die Muskeln optimal entspannen können. Ein vor Kälte verspannter Körper ist kontraproduktiv – ebenso die kalten Hände des Masseurs. Ideal ist eine Raumtemperatur, die dem Masseur bei der Arbeit als etwas zu warm erscheint, denn der Patient bewegt sich nicht und kühlt dadurch schneller aus.
  • Ist es nicht möglich, den Raum bestmöglich zu heizen, sollte dafür gesorgt werden, dass es dem Entspannungssuchenden trotzdem nicht kalt wird. Eine warme, weiche Decke zum Beispiel spendet Wärme und sorgt für Behaglichkeit.
  • Oft fühlt sich das Kunstleder der Massageliege kalt an – besonders dann, wenn zum Beispiel bei mobiler Massage die Liege vorher im Kofferraum des Autos lag. Schnelle Abhilfe schafft da ein Heizunterbett, das, unter ein großes Handtuch oder eine Kuscheldecke gelegt, Liege und Mensch darauf angenehm wohlig wärmt. Schon der Moment, in dem der Patient die warme Liege spürt, wirkt entspannend.

Für Ruhe sorgen

Bei der Massage sollten Mensch und Körper zur Ruhe kommen können. Stimmt das Ambiente nicht, nützt die beste Massage wenig.

  • In der Massagepraxis ist es selbstverständlich, dass der Raum nicht gerade in der lautesten Ecke des Hauses liegt. Bei der mobilen Massage ist es schwieriger, für entspannende Ruhe zu sorgen. Bitten Sie grundsätzlich darum, wenn möglich einen verschließbaren Raum zur Verfügung gestellt zu bekommen und Ihre Dienste nicht im Gang oder in der Nähe stark frequentierter Gebäudebereiche anzubieten.
  • Auf Messen oder Ausstellungen ist es das Interesse des Auftraggebers, das Massageangebot  als Publikumsmagnet zu nutzen und somit Ihnen einen Platz „auf dem Präsentierteller“ des Standes anzubieten. Versuchen Sie, einen Kompromiss zwischen Publikumsmagnet und Entspannung zu finden. Beispielsweise sorgen Grünpflanzen oder eine Stellwand dafür, dass zumindest eine oder zwei Seiten der „Massageecke“ etwas Sichtschutz bieten. So ist die publikumswirksame Dienstleistung zwar immer noch von mindestens zwei Seiten werbewirksam zu sehen, der Entspannungssuchende bekommt aber trotzdem ein wenig mehr Privatsphäre, um besser abschalten zu können.

Massage AmbienteDas “Drumrum” muß passen!

Das weibliche Publikum schätzt ein Wellness – Ambiente und bringt dies oft schnell mit Kerzen und Entspannungsmusik in Zusammenhang. Für eine Wellnessmassage ist dies sicherlich nicht das falsche, jedoch trifft es nicht Jedermanns Geschmack und Erwartungen. Um möglichst offen für Ihr vielschichtiges massagebedürftiges Publikum zu sein, sollten Sie das Ambiente in Farbgestaltung und Dekoration möglichst neutral und passend gestalten. Zu einer Thaimassage passen sicherlich Blumendekore, Raumdüfte und asiatische Klänge als Hintergrundmusik, jedoch wird das selbe Ambiente bei einer medizinischen Massage als völlig unpassend empfunden werden. Machen Sie sich also Gedanken über das Ambiente im Umfeld Ihrer Massage und stellen somit sicher, dass Wohlfühlfaktor und Stammkundschaft steigen!

Quellen:

http://portal.massage-expert.de/massageanleitung/massagevorbereitung-tipps-checklisten/

http://www.gesundheit.de/wellness/sanfte-medizin/massage/massage-streicheleinheiten-fuer-koerper-und-seele

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