Benefits für Mitarbeiter | 11 Benefit Ideen

Benefits für Mitarbeiter

benefits-fuer-mitarbeiter-kleines-flat-design-bildWas sind Benefits für Mitarbeiter?

Benefits für Mitarbeiter werden auch als Mitarbeitervorteile, Mitarbeiterangebote oder Mitarbeiter-Benefits bezeichnet. Gemeint ist immer dasselbe: es handelt sich um besondere Angebote und  Zusatzleistungen, welche den Arbeitnehmer:innen vom Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden . Ziel ist es, die Beschäftigten mit diesen Zusatzleistungen zu binden und  nachhaltig zu motivieren .

Benefits für Mitarbeiter werden in der Regel anstelle einer Gehaltserhöhung eingeräumt. Sie erweisen sich grundsätzlich als sinnvoll, um die Mitarbeiterzufriedenheit zu steigern. Auch die sogenannte „Employer Brand“, also die Arbeitgebermarkenbildung lässt sich damit stärken.

Warum sollten Benefits für Mitarbeiter angeboten werden?

Es gibt gute Gründe, Benefits für Mitarbeiter einzuführen, denn Anreizsysteme und Zusatzleistungen können dazu beitragen, das  Image des Arbeitgebers maßgeblich zu optimieren . Mit entsprechenden Angeboten können Bewerber dazu mobilisiert werden, sich für das eigene Unternehmen und gegen die Konkurrenz zu entscheiden.

Dazu ein einfaches aber typisches Beispiel: Ein Bewerber hat zwei Jobangebote von unterschiedlichen Konzernen bekommen. Beide Stellen sind mit denselben spannenden Aufgaben verbunden und einem ähnlichen Gehalt, sowie derselben Arbeitszeit verbunden. Doch bei einem Unternehmen erhält der Arbeitnehmer Essenszuschüsse und ein Ticket für den öffentlichen Nahverkehr. Da liegt es auf der Hand, für welches Unternehmen die Entscheidung fällt.

Mitarbeiter Benefits sind gut für das Recruiting

Zahlreiche junge Arbeitnehmer würden auf Gehalt verzichten, um dafür Zusatzleistungen zu bekommen. Laut Studien sollen es knapp 43 Prozent sein, welche solche Aussagen treffen. Was das für Personaler bedeutet, dürfte wohl auf der Hand liegen: Wer wettbewerbsfähig bleiben möchte, sollte nicht nur Benefits für Mitarbeiter ermöglichen, sondern diese auch  nach der soziodemographischen Struktur seiner Belegschaft auswählen . Das bedeutet, dass die Angebote entsprechend der Bedürfnisse eingeräumt werden:

  • Sind die Arbeitnehmer jung?
  • Haben sie Familien?
  • Leben sie in der Stadt oder auf dem Land?

Wenn es also darum geht, Mitarbeiter Benefits Ideen in die Recruiting-Strategie zu integrieren, sollten Personaler Folgendes bedenken: Ein Familienvater, welcher auf der Suche nach einem KiTa-Platz ist und zu Hause seine gesundheitlich eingeschränkten Eltern pflegen muss, dürfte sich wohl etwas anderes wünschen, als ein junger Single, der Karriere machen möchte und dafür extra in die Stadt gezogen ist.

Gut für die Arbeitgebermarkenbildung

Handelt es sich um ein Unternehmen, welches für bestimmte Werte, wie zum Beispiel Sparsamkeit und Bescheidenheit einsteht, sollte dieser Konzern nicht unbedingt luxuriöse Leistungen in Form von Benefits einräumen. Natürlich muss man als Personaler nicht genau wissen, was die Beschäftigten wollen. Hier besteht schließlich die Möglichkeit, ganz einfach nachzufragen. Dafür bietet sich ein Fragebogen an.

Alternativ kann auch der direkte, informelle Weg gewählt werden, um in Erfahrung zu bringen, welche Form von Benefits sich die Beschäftigten wünschen. Aus Studien geht hervor, dass etwa  63 Prozent aller Bewerber darauf achten, welche Benefits vom jeweiligen Arbeitgeber angeboten werden. 

Das bedeutet für Personaler: unbedingt kommunizieren! Und zwar nicht erst im Einstellungsgespräch, sondern bereits in den Stellenausschreibungen auf virtuellen Jobbörsen, in sozialen Netzwerken oder wo auch immer die Anzeigen geschaltet wurden. Denn das sind die Anlaufstellen, wo sich potenzielle Mitarbeiter über Arbeitgeber informieren und dabei auf die zur Verfügung gestellten Benefits achten.

Feelgood-Stimmung bei der Belegschaft

Aus Arbeitnehmersicht können die Angebote aber noch viel mehr. Sie stellen ein Zeichen der Wertschätzung dar und heben den Wohlfühlfaktor im Unternehmen an.  Insbesondere Gesundheits- und Wellnessangebote tragen maßgeblich dazu bei  und sorgen dafür, dass die Fluktuationsrate gesenkt wird. Außerdem wirken sich Benefits für Mitarbeiter dahingehend aus, dass deren Leistungsorientierung positiv beeinflusst wird. Schließlich führt mehr Motivation auch zu mehr Produktivität.

Abgrenzung von Benefits und Gesundheitsmanagement

Benefits für Mitarbeiter und betriebliches Gesundheitsmanagement sind eng miteinander verbunden, da beide darauf abzielen, die Zufriedenheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu fördern und dadurch das Unternehmen insgesamt zu stärken.

Benefits für Mitarbeiter beziehen sich auf verschiedene Leistungen, die ein Unternehmen anbietet, um die  Arbeitsbedingungen und die Lebensqualität seiner Mitarbeiter zu verbessern . Dazu können zum Beispiel gehören:

  • Flexible Arbeitszeiten
  • Remote-Arbeit
  • Urlaubs- und Krankengeld
  • Kostenlose oder subventionierte Essensversorgung
  • Betriebliche Altersversorgung
  • Gesundheitsvorsorgeprogramme

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) bezieht sich auf die gezielte  Förderung der Gesundheit der Mitarbeiter im Unternehmen . Dazu gehören Maßnahmen wie:

  • Angebote für Sport und Bewegung,
  • Gesundheitskurse
  • Ernährungsberatung
  • Stressbewältigungsprogramme
  • Aufklärung über Gesundheitsrisiken
  • Schulungen im Umgang mit Risiken
  • Vorbeugung und Behandlung von Berufskrankheiten

Diese Maßnahmen unterstützen die Mitarbeiter dabei, ihre Gesundheit und ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten und zu verbessern, was wiederum dem Unternehmen zugutekommt.

Zusammen bilden die Benefits und BGM ein umfassendes Konzept zur Unterstützung der Mitarbeiter und zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und der Produktivität im Unternehmen.

So werden die Benefits für Mitarbeiter am besten kommuniziert

Benefits bedeuten für das Unternehmen viel Arbeit und für Mitarbeiter zahlreiche Vorteile. Umso wichtiger ist es, dass ein hohes Maß an Transparenz geschaffen wird, wenn es um die Verteilung und insbesondere die Kommunikation der Mitarbeiter-Benefits geht. Kaum zu glauben, aber nur knapp 25 Prozent aller Unternehmen werben mit den speziellen Angeboten. Der Rest unterliegt falscher Bescheidenheit.

Ganz klar: Im Kampf gegen die Konkurrenz können Benefits ein großer Vorteil sein. Es handelt sich schließlich um freiwillige Leistungen, welche unbedingt auf der Webseite des Unternehmens, in jedem Flyer und in jeder Stellenanzeige kommuniziert werden sollten. Das bedeutet aber nicht, dass diesbezüglich „halbe Romane“ geschrieben werden sollen.

Die Benefits macht man stattdessen in Form einer Aufzählung, im Idealfall mit mit Icons veranschaulicht, für jeden sofort greifbar. Wichtig ist, dass dabei nur die werthaltigen Benefits vorgestellt werden. Wasserspender, Kaffee und wöchentlicher Obstkorb gehören nicht dazu, da Refreshments mittlerweile als selbstverständlicher Standard betrachtet werden.

Im Idealfall erzählen Personaler rund um ihre Benefits eine geschichte, welche die die gesamte Unternehmenskultur unter Berücksichtigung der persönlichen Bedürfnisse und deren Wertschätzung aller Mitarbeiter:innen zum Inhalt hat.

Die Kommunikation spielt aber nicht nur in der Öffentlichkeit eine Rolle. Das offensive Bewerben der Benefits gilt auch gegenüber der Belegschaft. Zumindest, wenn es um die Vorteile geht, auf welche sich alle Beschäftigten gleichermaßen berufen können. In Gehaltsverhandlungen bilateral vereinbarte Gehaltsverhandlungen gehören selbstverständlich nicht dazu und bleiben unter Verschluss. Alle anderen Benefits sollten transparent, direkt und dauerhaft kommuniziert werden.

Wo Vorteile sind, können Nachteile nicht weit sein. Denn so sinnvoll die speziellen Angebote und Wertschätzungen auch sind, sie spiegeln sich später nicht im Rentenbescheid wider. Die Zusatzleistungen können für Mitarbeiter auch zum Nachteil werden, wenn es um Gehaltsverhandlungen geht und das Unternehmen darauf hinweist, dass ein höheres Gehalt nicht möglich ist, da bereits zahlreiche Mitarbeiter-Benefits gegeben werden.

Auf der anderen Seite kann es auch passieren, dass das Unternehmen ausschließlich Benefits, anstatt einer Gehaltserhöhung gewähren will. Die Mitarbeitervorteile wirken sich zwar finanziell oder nicht-monetär positiv auf die Angestellten aus, allerdings kann nicht jeder Beschäftigte auch tatsächlich etwas damit anfangen. Wenn ein Arbeitnehmer einen finanziellen Engpass hat und somit auf jeden Euro angewiesen ist, dürfte er oder sie sich kaum über eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio freuen.

Und auch die Kündigung durch den Arbeitgeber zählt zu den Nachteilen der Benefits: Sofern die Ausschüttungen vertraglich nicht festgehalten wurden und zusätzlich keine betriebliche Übung vorliegt, hat das Unternehmen die Möglichkeit, Benefits jederzeit zurückzunehmen, ohne dass die Belegschaft etwas dagegen unternehmen kann.

Für welche Unternehmen bieten sich Benefits an?

Benefits bieten sich für alle Unternehmen an, welche dem Wettbewerbsdruck unterliegen. Wer auf dem Markt bestehen will, braucht gutes Personal. Potenzielle Mitarbeiter haben jedoch die Wahl: Im Bewerbungsprozess stehen unterschiedliche Unternehmen zur Auswahl.

Die Bewerber können sich deshalb aussuchen, für welches Unternehmen sie tätig sein wollen. Da wundert es nicht, dass die Wahl auf den attraktivsten Mitstreiter fällt. Und das ist in der Regel das Unternehmen, welches spezifisch auf die Bedürfnisse seiner Mitarbeiter und solche, die es werden wollen, eingeht.

Eine detaillierte Aussage lässt sich somit nicht treffen, denn die Eignung von Benefits bezieht sich nicht auf bestimmte Faktoren, wie zum Beispiel die Größe der Firma. Die Ausschüttungen kommen auch nicht speziell in einer bestimmten Branche zum Einsatz. Stattdessen richten sich die Mitarbeitervorteile an alle Unternehmen, die im Kampf um neues Personal nicht das Nachsehen haben wollen.

Die Flexibilität der Arbeitsplätze und der demografische Wandel haben dafür gesorgt, dass es inzwischen deutlich einfacher geworden ist, sich für ein Unternehmen zu entscheiden, welches weiter vom Zuhause entfernt ist. Die Bereitschaft außerhalb des eigenen Wohnortes zu arbeiten, steigt immer weiter an. Das sorgt aber auch dafür, dass die Konkurrenz der Unternehmen ansteigt. Denn die vielen Jobportale, welche gefühlt wie Pilze aus dem Boden schießen, bieten nicht nur Millionen Stellenangebote, sondern auch vielfältige Möglichkeiten.

Wer als Arbeitgeber qualifiziertes Personal finden möchte, muss sich dort behaupten. Mitaarbeitervorteile stellen nicht nur einen zusätzlichen Anreiz dar, sie können der entscheidende Faktor im Rahmen des Recruitings sein. Mal abgesehen davon, dass Arbeitgeber damit die Möglichkeit haben, Benefits anstelle einer Gehaltserhöhung einzuräumen. Daraus resultieren sowohl die Mitarbeiterbindung, als auch gesenkte Gesamtausgaben.

Mitarbeiter Benefits Ideen

In Bezug auf Mitarbeitervorteile gibt es grundsätzlich kein richtig oder falsch. Denn für die Ausschüttungen kommen die unterschiedlichsten Zusatzleistungen infrage. Wer dennoch keine Idee hat, kann sich nachfolgend inspirieren lassen.

Sport- und Freizeitaktivitäten

Bei Sport- und Freizeitangeboten handelt es sich um äußerst beliebte Benefits, welche sich darüber hinaus leicht umsetzen lassen. Die Mitgliedschaft im Fitnessstudio ist nicht nur schnell eingerichtet, sie wird von der Belegschaft auch gerne angenommen. Häufig werden Mitarbeiter:innen durch solche Benefits überhaupt erst dazu motiviert, mit dem regelmäßigen Workout zu beginnen.

Wer an dieser Stelle noch einen draufsetzen möchte, engagiert für einen bestimmten Zeitraum einen Personal Trainer, welcher dafür sorgt, dass ein individueller Trainungsplan erstellt wird und das Training speziell auf den Sportler abgestimmt ist. Inzwischen können sogar Fitness-Angebote als Benefits genutzt werden, welche nicht zwingend an ein bestimmtes Fitnessstudio gebunden sind. Das gilt beispielsweise für die Flatrate des Urban Sports Club.

Weiterbildung

Qualifizierte Mitarbeiter:innen verspüren ständig den Drang sich weiterzubilden, um neue Konzepte und Strategien zu erarbeiten. Weiterbildungsangebote stehen auf der Liste der möglichen Benefits deshalb ganz oben. Gemeint sind damit in erster Linie berufsbezogene Angebote und Coachings.

Aber auch die Förderung eines berufsbegleitenden Studiums stellt eine Möglichkeit dar. Viele solcher Angebote lassen sich online umsetzen. Auf diese Weise wird der Kostenaufwand auf ein Minimum begrenzt. Hier können sogar Fremdsprachen-Kurse oder eine Sprachreise als Corporate-Benefits zum Einsatz kommen.

Unterhaltungsmöglichkeiten vor Ort

Auch die engagiertesten Mitarbeiter:innen müssen sich mal eine Pause gönnen. Ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm im Unternehmen ist deshalb immer gern gesehen. Hier können beispielsweise Tischtennisplatten, Billard-Tische und Tischkicker genutzt werden. Benefits wie diese, lassen sich hervorragend in der Stellenausschreibung auf Jobportalen kommunizieren, stärken den Zusammenhalt der Mitarbeiter und sorgen letztendlich für eine gute Stimmung im Unternehmen.

Auch das Image des Unternehmens profitiert davon, denn die Firma wirkt damit lockerer und attraktiver. Wichtig ist nur, dass die Konzentration der anderen Mitarbeiter nicht gestört wird, weshalb für solche Unterhaltungsmöglichkeiten ein separater Raum eingeplant werden sollte.

Mobilitäts-Benefits

Die Vorteile des Fahrradfahrens liegen auf der Hand: es macht nicht nur Spaß und schützt die Umwelt, die Mitarbeiter bleiben auf diese Weise auch noch fit. Da wundert es nicht, dass immer mehr Unternehmen auf die Möglichkeit des kostenlosen Company-Fahrrads setzen oder ihren Mitarbeitern sogar E-Bikes zur Verfügung stellen.

Immer mehr Fahrradhersteller bieten passend dazu Leasingverträge an: der Arbeitgeber übernimmt im Zuge dessen die Leasinggebühr und die Versicherung als Benefit-Maßnahme. In Bezug auf das Thema Mobilität sind natürlich noch weitere Möglichkeiten gegeben. Das kann beispielsweise ein eigener Firmenwagen oder auch das Jahresticket für die öffentlichen Verkehrsmittel sein.

Sabbaticals

Dieser Begriff beschreibt eine berufliche Auszeit, damit Angestellte die Möglichkeit haben, ihren beruflichen Interessen folgen zu können, ohne dass der Arbeitsplatz dadurch gefährdet ist. Die Auszeiten können zum Beispiel mit einem Gehalts-Splitting finanziert werden. Das bedeutet konkret, dass das monatliche Gehalt für einen festgelegten Zeitraum geringer wird.

Alternativ besteht natürlich auch die Möglichkeit, dass sich der Arbeitgeber für eine Komplettfinanzierung oder eine Bezuschussung entscheidet. Diese Form von Mitarbeitervorteilen ist natürlich nur dann eine Option, wenn die Aufgaben des wegfallenden Mitarbeiters auf andere Mitarbeiter umgelegt werden können.

Verpflegungsangebote

Langfristig wird es sich immer positiv auswirken, wenn sich die Belegschaft gesund ernährt oder beim Mittagessen gemeinsam am Tisch Platz nimmt. Für Unternehmen besteht deshalb die Möglichkeit, den Mitarbeitern mit Lunch-Gutscheinen entgegenzukommen. Alternativ können kostenlose Speisen und Getränke zur Verfügung gestellt werden. Es bietet sich an, dabei verschiedene Bereiche abzudecken.

Das betrifft beispielsweise Obst, Hausmannskost oder aber auch vegane Gerichte. Es ist auch sinnvoll, wenn Vorgesetzte gemeinsam mit ihren Mitarbeiter:innen essen gehen oder hin und wieder Speisen auf Kosten der Firma liefern zu lassen. Damit wird nicht nur Wertschätzung demonstriert, sondern auch die Stimmung im Team angehoben.

Online-Rabattgutscheine

Wer im Internet einkauft, freut sich immer über Rabatte und Vergünstigungen in Form von Gutscheinen, um beispielsweise auf Versandkosten oder ähnliches zu verzichten. Derartige Gutscheine sind eine gute Gelegenheit, um Benefits einzuräumen. Dabei handelt es sich nämlich um eine Win-Win-Situation: die Kooperationspartner bekommen die Möglichkeit neue Kunden zu generieren und die Belegschaft freut sich über Rabattierungen beim Online-Shopping.

Inzwischen tummeln sich im Netz zahlreiche Plattformen, welche speziell auf die Corporate-Benefits abzielen und den gesamten Bestell-Prozess danach ausgerichtet haben. Firmen können sich auf diese Webseiten anmelden und erhalten dadurch Zugriff auf hunderte Vergünstigungen, welche den Mitarbeiter:innen zur Verfügung gestellt werden können.

Technische Benefits

Der klassische Computer reicht im Arbeitsalltag in der Regel kaum noch aus, sofern der Mitarbeiter mit Kundengesprächen konfrontiert wird und / oder im Homeoffice arbeitet. Immer mehr Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern deshalb Firmen-Handys und Notebooks. Der Arbeitgeber entscheidet dabei natürlich selbst, ob die Geräte ein Geschenk oder eine Leihgabe sein sollen. Hierbei gilt vor allem die Kaufoption als besonders beliebt. Sofern der Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheidet, hat er die Möglichkeit, das Gerät zu einem vergünstigten Preis zu kaufen.

Mitarbeiter-Events

Motto-Partys, Cocktail-Abende, ein Tischtennis-Turnier oder was sonst noch Freude bereitet: Mitarbeiter und Bewerber reagieren stets positiv auf Team-Events. Dabei werden in der Regel auch unterhaltsame Fotos aufgenommen, welche sich bestens eignen, um diese auf der Webseite des Unternehmens zu platzieren.

Alternativ können diese Bilder auch bestens im Social-Media-Bereich gepostet werden. Damit wird nicht nur die Außenwirkung verbessert und der Zusammenhalt gestärkt, auch den Bewerbern wird auf diese Weise ein gutes Gefühl vermittelt, wenn es um die Work-Life-Balance geht.

Wellness-Angebote

Wer sich gut fühlt, arbeitet produktiver. Einige Firmen haben Kooperationen mit Matratzenherstellern zu laufen, welche Betten in das Unternehmen stellen. Die Mitarbeiter tragen sich in eine Liste ein, um Doppelbelegungen auszuschließen und können zum Beispiel eine lange Pause dafür nutzen, um ein kurzes Schläfchen zu halten. Denn frisch und ausgeruht, geht die Arbeit am Nachmittag gleich viel leichter von der Hand.

Viele Unternehmen holen auch einen professionellen Masseur an den Arbeitsplatz. Schmerzhaften Rückenbeschwerden lässt sich auf diese Weise effektiv entgegenwirken. Auch eine Kooperation mit Sauna-Landschaften ist möglich und kann den Mitarbeitern in Form von Benefits zur Verfügung gestellt werden.

Gesundheits- und Altersvorsorge

Innerlich beruhigt und voll konzentriert am Arbeitsplatz? Das klappt am besten mit einer guten Absicherung, wobei der Arbeitgeber gleichzeitig seine Fürsorge gegenüber seinen Mitarbeiter:innen unterstreicht. Als Corporate-Benefits sind Verträge zur Gesundheits- und Altersvorsorge deshalb bestens geeignet.

Das können zum Beispiel besonderen Rentensparpläne oder vermögenswirksame Leistungen sein. Zu einer guten Vorbereitung gehört der Vergleich verschiedener Angebote, denn ein striktes Abo-Modell, welches sich über mehrere Jahre erstreckt, wirkt auf die Belegschaft im Regelfall nicht sehr attraktiv.

Die Beleibtheit der Corporate-Benefits: praktische Beispiel

Es spielt keine Rolle, ob es sich um Benefits im etablierten Unternehmen oder im Startup handelt: die Ausschüttungen sind beliebt, was sich anhand der nachfolgenden Beispiele gut erkennen lässt.

Praktische Beispiele für Mitarbeiter-Benefits

Spotify

Der Audio-Anbieter mit weltweitem Erfolg, hat seinen Fokus auf das besondere Unterhaltungsprogramm gelegt, welches den Mitarbeitern eingeräumt wird. Zur Verfügung stehen deshalb Spielekonsolen, ein Theater, eine Werkstatt und sogar ein Karaoke-Zimmer. Darüber hinaus hat jeder Beschäftigte die Möglichkeit, seine Feiertage selbst zu wählen. Dies lässt sich auf die Internationalität des Unternehmens zurückführen, da Spotify Mitarbeiter aus 90 Ländern beschäftigt.

Teambank

Bei diesem Unternehmen handelt es sich um einen Kreditgeber aus Nürberg, welcher sich in puncto Mitarbeitervorteile etwas ganz Besonderes hat einfallen lassen. Jährlich werden zwei Mitarbeiter und eine Führungskraft auf eine Recherche-Reise geschickt, wo sie zwei Wochen lang unterwegs sind und 10.000 Euro ausgeben dürfen. Jeder kann dabei mitmachen, sofern er ein eigenes Konzept vorlegt und zu Protokoll gibt, welche neuen Erkenntnisse im Zuge dieser Reise erlangt werden sollen. Im Anschluss stimmen alle Beschäftigten ab und entscheiden damit, wer diese Reise antreten darf.

Steuervorteile

Neben der Organisation der Corporate-Benefits, sollten auch die steuerlichen Vorteile beachtet werden. Hier muss jedoch klar differenziert werden, denn einige Benefits sind steuerfrei, während andere versteuert werden müssen. Grundsätzlich gilt – und zwar unabhängig davon, um welche Art Benefits es sich handelt – Sachbezüge sind steuerfrei.

Zumindest bis zu einer Freigrenze in Höhe von 50 EUR. Bis vor kurzem belief sich die Freigrenze noch auf 44 EUR. Doch diese wurde 2022 angehoben. Im steuerlichen Sinne gelten alle Benefits als Sachbezüge, welche vom Arbeitgeber zusätzlich zu Gehalt eingeräumt werden. Das betrifft unter anderem:

  • Mitgliedschaft im Fitnessstudio
  • Tankgutscheine
  • Geldkarten
  • Warengutscheine

Parallel zu Waren und Dienstleistungen fallen auch geldwerte Vorteile unter wie zum Beispiel der Dienstwagen unter die Sachbezüge. Sofern der Mitarbeiter seinen Dienstwagen auch privat nutzt, muss dieser als geldwerter Vorteil versteuert werden. Diese Regelung bezieht sich auch auf E-Bikes, wobei klassische Fahrräder davon jedoch ausgeschlossen sind.

Sachgeschenke, welche zu persönlichen Anlässen gemacht werden, fallen nicht und die Freigrenze von 50 EUR. Wer ein Präsent zum Geburtstag, zur Hochzeit, oder zur Geburt eines Kindes machen möchte, muss diese ab einem Wert von 60 EUR versteuern. Außerdem gilt es weitere steuerliche Regelungen zu kennen:

Prozente und Rabatte für Mitarbeiter:innen, welche auf eigene Dienstleistungen gewährt werden, sind pro Jahr bis zu einem Betrag von 1.080 EUR steuerfrei. Wer seinen Beschäftigten technische Geräte zur Verfügung stellt, diese aber in Firmenbesitz verbleiben, zahlt dafür keine Steuern. Anders verhält es sich jedoch, wenn die Geräte an das Personal verschenkt werden. Dann fällt eine Steuerpauschale in Höhe von 25 Prozent an, welche vom Unternehmen an das Finanzamt gezahlt werden muss.

Auch für Gesundheitsleistungen, welche von der Krankenkasse anerkannt wurden, gelten steuerliche Regelungen. Diese können vom Arbeitgeber steuerfrei bezahlt werden, sofern diese einen Wert von 500 EUR nicht übersteigen. Sofern eine Kinderbetreuung außerhalb des Unternehmen eingeräumt wird, stehen dem Mitarbeiter nur dann steuerfreie Unterstützungsleistungen zu, wenn diese einen Wert von 600 EUR nicht übersteigen.

Jobticket und Zuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr, die zusätzlich zum Gehalt gewährt werden, sind für die Beschäftigten steuerfrei. Die Steuerlast würde sich erhöhen, sofern eine Gehaltsumwandlung stattfindet. Pro Arbeitnehmer und Tag sind kostenfreie oder bezuschusste Mahlzeiten mit 3,30 EUR Sachbezug angesetzt. Maximal 3,10 EUR können Unternehmen zuzahlen, was bedeutet dass ein Essen im Wert von 6,40 EUR keinen Einfluss auf die Steuererklärung des Mitarbeiters hat.

Corporate Benefits für Mitarbeiter | Die 30 besten Benefits in 2024

Die besten Mitarbeiterangebote gestalten sich als sehr vielseitig und werden deshalb in entsprechenden Kategorien untergeordnet:

Finanzen

Zu den beliebtesten und besten Coporate Benefits in 2023 gehören nach wie vor die Mitarbeiterrabatte, sowie das Weihnachts- und Urlaubsgeld. Besonders moderne Arbeitgeber setzen künftig auch auf das Hochzeitsgeld.

Monetäre Zusatzleistungen

In dieser Kategorie dominieren 2023 das Betriebshandy, das Notebook, der Dienstwagen, Essensgutscheine,Tankkarten und das Dienstfahrrad.

Work-Life-Blance

Corporate Benefits haben nicht immer einen finanziellen oder einen materiellen Wert. Denn eine ausgewogene Work-Life-Balance lässt sich auch mit Geld nicht kaufen. Das haben sowohl Beschäftigte, als auch Arbeitgeber erkannt, weshalb der Trend weiterhin Richtung Home-Office, flexiblen Arbeitszeiten, Sabbaticals und freien Bonustagen (zum Beispiel für ehrenamtliche Tätigkeiten, Hochzeit oder Umzüge) geht. Aber auch die kürzere Arbeitswoche gegenüber dem Durchschnitt setzt sich dabei immer öfter durch und wird sich auch 2023 noch weiter etablieren können.

Entwicklung

Hier haben es die Flatrate für Hörbücher, gute Aufstiegschancen und das berufsbegleitende Studium auf die Liste der beliebtesten Benefits für Mitarbeiter geschafft. Aber auch interne Coaching-Angebote und Sprachlern-Angebote sind weiterhin mit an Bord.

Mobilität

Kaum zu glauben, aber die Parkmöglichkeiten liegen in dieser Kategorie noch vor den Tickets für öffentliche Verkehrsmittel.

Ausstattung & Atmosphäre

Während der Pausenraumgestaltung und einer vorhandenen Kantine weniger Relevanz beigemessen wird, rücken 2023 Mitarbeitervorteile wie moderne und ergonomische Büroausstattungen, sowie über den Standard hinausreichende Arbeitsmaterialien in den Vordergrund.

In puncto Familienfreundlichkeit sind die betriebliche Kinderbetreuung und Kooperationen mit Tagesmüttern als Corporate-Benefits besonders gefragt.

Team-Aktivitäten

Eigentlich müsste man eine Weihnachtsfeier für selbstverständlich halten, doch aufgrund der in vielen Betrieben herrschenden Internationalität, wird darauf gerne mal verzichtet. Doch für alles gibt es Alternativen. Schließlich lässt sich ein derartiges Team-Event auch als Winterfest bezeichnen. Wichtig ist nur, dass zum Ende des Jahres noch einmal alle zusammenkommen und feierlich das Jahr ausklingen lassen.

Sicherheit

Hier sollten Arbeitgeber in 2023 auf lange Kündigungsfristen und eine betriebliche Altersvorsorge als Corporate Benefits setzen.

Gesundheit

Wer auch weiterhin auf dem hart umkämpften Markt des Mitarbeiter-Recruitings bestehen möchte, ermöglicht seinen Beschäftigten Zuschüsse für Gesundheitsleistungen und eine Mitgliedschaft im Fitnessstudio ein. Im Idealfall gibt es einen Personal Trainer, welcher im Unternehmen angestellt ist und eine professionelle Massage, mit der sich das Workout ideal abrunden lässt.

Specials

AAA = Anders als andere. Denn auch im Bereich der Corporate Benefits dürfen Personaler ruhig kreativ werden und sich Dinge einfallen lassen, die es bei der Konkurrenz eben nicht gibt. Warum den zukünftigen Angestellten nicht also kommunizieren, dass sie ihre Hunde mit zur Arbeit bringen dürfen?!

Was gibt es eigentlich Schönes bei BMW?

Wie man sich ungesehen vorstellen kann, ist die Liste bei einem Konzern wie BMW sehr lang: diese Benefits können sich wirklich sehen lassen.

30 Urlaubstage
Weihnachts- und Urlaubsgeld
Attraktive Standorte
Flexible Arbeitszeitgestaltung
BMW Betriebsrestaurants und Cafés
Fitness- und Freizeitangebote
Betreuungsmöglichkeiten für Familienangehörige
Vergünstigungen und Mitarbeiterrabatte
Möglichkeiten der Karriereentwicklung
Umfassende Mobilitätsangebote
Aktive Gesundheitsversorgung
Vergünstigte BMW und MINI Fahrzeugangebote
Internationalität und Auslandseinsätze
Sichere Altersvorsorge
Zahlreiche Services und Dienstleistungen
Onboarding Programme

Wer kann uns bei der Planung und Umsetzung von Benefits helfen?

Inzwischen sind im Internet zahlreiche Dienstleister vertreten, welche sich auf die Unterstützung in diesem Bereich spezialisiert haben. Viele Benefits gehen mit Kooperationen einher und den entsprechenden Partnern einher. Da die Auswahl sehr groß ist, bieten spezielle Support-Portale eine gute Anlaufstelle für alle, die Hilfe bei der Planung und Umsetzung ihrer Benefits benötigen.

Fazit: Corporate Benefits, lukrativ für Arbeitgeber und Angestellte

Jedes Unternehmen wünscht sich gutes Personal. Und gutes Personal wünscht sich eine Anstellung in einem attraktiven Unternehmen. Personaler müssen deshalb handeln, um wettbewerbsfähig zu bleiben und die besten Mitarbeiter anzulocken. Corporate Benefits sind zwar eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers, aber ein Muss, wenn man die Konkurrenz hinter sich lassen möchte. Und diese Ausschüttungen wollen kommuniziert werden.

Gemeint ist damit aber nicht der Wasserspender oder die Kaffee-Flat, denn dabei handelt es sich um Selbstverständlichkeiten. In puncto Benefits darf es ruhig kreativ zugehen und vor allem zielgruppenorientiert zugehen. Mitarbeiterbefragungen sind das A und O, wenn es um die Umsetzung neuer Benefits geht. Kommen diese gute an, resultieren daraus zahlreiche Vorteile. Zufriedene Mitarbeiter lassen ein Unternehmen nicht nur attraktiver wirken, sie steigern auch die Produktivität und letztendlich den Umsatz. Eine klassische Win-Win-Situation.

auch interessant: Wikipedia

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