Kundenbindungsmaßnahmen – Massagepraxis Teil 1

Kundenbindung

KundenbindungsmaßnahmenHat man seine Massagepraxis auf Wellness-Massagen spezialisiert, ist man von der Gunst der Kunden abhängig und kann sich auf kein „Grundrauschen“ durch ärztlich verschriebene Massagetherapien zur Deckung der Kosten verlassen. Es gilt, den Kundenstamm zu erhalten und zu erweitern. Wir zeigen in unserem zweiteiligen Blogbeitrag Möglichkeiten auf, mit welchen Kundenbindungsmaßnahmen Sie dies erreichen können. Im ersten Teil geht es um

  • Kundenkarten
  • Rabattcoupons und
  • Abonnements

Kundenkarten

Eine Kundenkarte bietet viele Vorteile, die es richtig zu nutzen gilt! Wichtig ist, mit der Ausstellung einer Kundenkarte auch die Adressdaten des Kunden zu erfassen, um ihn in der Zukunft wieder kontaktieren zu können. Ideal ist auch die Erfassung der E-Mail-Adresse, um kostengünstige Kundenmailings versenden zu können. Wichtig ist bei jeder Datenerfassung, sich das Einverständnis des Kunden dazu einzuholen. Ein entsprechender Vermerk zum Datenschutz muss daher auf jeder Anmeldung zur Kundenkarte erfolgen und dem Kunden vorgelegt werden! Der Kunde sollte durch die Kundenkarte Vorteile erhalten, wie zum Beispiel einen grundsätzlichen Rabatt in Höhe eines festen oder gestaffelten Prozentsatzes oder auch zusätzliche „Freiminuten“ und andere Vorteile wie Produktproben, Freigetränke etc. Eine Kundenkarte sollte für Masseur und Kunde nützlich sein.

Rabattcoupon Massage Kundenbindungsmaßnahmen

Rabattcoupons

Im Anschluss einer Massage, im Rahmen von Kundenmailings oder anderen Marketingaktionen können Rabattcoupons an Kunden heraus gegeben werden. Der Rabatt kann sich auch nur auf bestimmte Leistungen beziehen (z.B. „nur gültig für Ayurveda Anwendungen“), um neue Massagearten zu bewerben und Kunden zu motivieren, diese auszuprobieren. Ein „Naturalrabatt“ ist ebenso denkbar, indem beispielsweise kostenfreie Extraminuten offeriert werden („45 Minuten Massage zum Preis von 30 Minuten“). Um Neukunden anzuwerben wäre es auch denkbar, den Rabatt auf eine Begleitperson zu beschränken, zum Beispiel „die zweite Person zahlt 25% weniger“ oder ähnliche Modelle. Wichtig ist, den Rabattcoupons ein Gültigkeitsdatum beizufügen und das Ablaufdatum deutlich sichtbar zu drucken. Das erhöht den Druck, den Coupon möglichst bald einzulösen und verhindert, dass Kunden noch Jahre später einen Coupon längst abgelaufener oder vergessener Aktionen einlösen möchten.

Abonnements

Kundenkarte Massage KundenbindungsmaßnahmenWer sagt denn, dass nur Sportstudios eine Jahresgebühr erheben können? Auch in der Massage sind solche Preismodelle denkbar. Etwa „zum Jahrespreis von X Euro haben Sie Anspruch auf Massagen im Wert von Y Euro“, wobei der Preisrabatt deutlich ausfallen sollte, um den Kaufreiz zu erhöhen. Ebenso denkbar wären „10er Karten“ wie z.B. im Schwimmbad, die zu einem Festpreis bestimmte Massagen zu 10 Terminen beinhalten. Bei beiden Modellen ist der Kunde in der Pflicht, sein voraus bezahltes Geld auch in Massagen einzulösen. Bei solchen Angeboten sollte man gut überlegen, ob sie übertragbar sein sollen oder nicht. Ist das Abonnement übertragbar, können Neukunden geworben werden. Ist es nicht übertragbar, besteht die Chance, dass der Kunde den Gegenwert nicht voll ausschöpft und dadurch ein Zusatzgewinn für den Masseur entsteht. Wichtig ist auch hier, die Gültigkeit genau festzulegen!

Mehr dazu:

http://www.mittelstandswiki.de/wissen/Kundenbindungsinstrumente

http://www.onpulson.de/101/kundenbindungsmassnahmen/

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