Bürstenmassage – Massage Lexikon

Bürstenmassage

Die Bürstenmassage gehört zu den klassischen Wellnessanwendungen und hat in Europa eine lange Tradition. Während jedoch früher bei dieser Massage die Haut kräftig gebürstet wurde, ist die moderne Art dieser Massage eher ein sanftes Streicheln, das gut tut und entspannt.

Die Bürstenmassage wird schon seit langer Zeit eingesetzt, um die Abwehrkräfte zu stärken. Es ist erwiesen, dass Menschen, die regelmäßig Bürstenmassagen erhalten, zum Beispiel wesentlich weniger empfindlich für Erkältungskrankheiten sind. Heute hat man aber festgestellt, dass diese wohltuende Massage auch noch viele andere positive Auswirkungen auf den Körper hat. Sie regt den Kreislauf an und hilft dabei, sich morgens schnell munter zu fühlen. Wer vor einem stressreichen Tag an der Arbeit morgens schnell eine Bürstenmassage genießen kann, ist für den Tag ideal gerüstet.
Die Massage mit der Bürste kann aber auch dazu beitragen, hohen Blutdruck zu regulieren, innere Organe anzuregen und auch zur Verbesserung der Hautstruktur beitragen. Besonders wichtig ist es, dass man mit der Bürstenmassage den Körper entgiften kann. Dabei werden die Schlacken über die Lymphe aus dem Körper ausgeschwemmt. Dies hat zur Folge, dass Gewebe und Haut sich straffen und jünger aussehen. Somit kann man die Bürstenmassage auch zur Bekämpfung von Cellulite einsetzen. Natürlich setzt das eine langfristige Behandlung voraus.
Wer zu stark empfindlicher Haut neigt, oder allergische und entzündliche Hauterkrankungen hat, sollte mit der Bürstenmassage vorsichtig sein. Ebenso sollte man erst mit dem Arzt Rücksprachen nehmen, wenn man starke Krampfadern hat.

Die Bürstenmassage erfolgt immer in einem geregelten Ablauf. Dabei wird immer von den Extremitäten zum Herz hin gearbeitet. Der Masseur beginnt die Massage mit dem rechten Fuß, also dem Punkt des Körpers, der sich am weitesten von Herzen entfernt befindet. Zunächst wird nun die Außenseite und dann die Innenseite der Beine behandelt. Ebenso wird bei den Armen verfahren. Auch Bauch, Rücken und Genick können in die Massage mit einbezogen werden.

Die umfassende Wirkung der Bürstenmassage ist leicht zu verstehen, wenn man sich vor Augen führt, dass die Haut das größte Organ des Körpers ist. Durch chemische Mittel, wie Seifen und Cremen bildet sich ein Film auf der Haut, der es der Haut erschwert, Giftstoffe abzutragen. Schüppchen von abgestorbenen Hautzellen tragen ein weiteres dazu bei, indem sie Poren verstopfen. Die Bürstenmassage kann die Haut von diesem Belag befreien, so dass sie wieder in der Lage ist, ihre Funkion des Giftausscheidens auszuführen. Darum ist bei der Bürstenmassage nicht nur eine Verbesserung des Hautbildes festzustellen sondern auch ein erhöhtes allgemeines Wohlbefinden. Deshalb sollte man sich eine Bürstenmassage so oft gönnen, wie sich die Möglichkeit dazu ergibt.