Berufsbild: Wellnessmasseur / Wellnesspraktiker

Wellnessmasseur 2Im Rahmen unserer Reihe „Berufsbilder in der Welt der Massage“ möchten wir hier auf den Wellnessmasseur / Wellnesspraktiker eingehen. Wir erklären, welche Voraussetzungen man braucht, um eine solche Ausbildung zu beginnen, was die Schulungsinhalte sind, wie lange die Ausbildung dauert und wo sie erfolgen kann und nicht zuletzt erläutern wir mögliche Einsatzgebiete und erklären, welche Qualifikation man am Ende der Ausbildung überhaupt erhält.

Der Wellnessmasseur / Wellnesspraktiker

Die Begriffe Wellnessmasseur und Wellnesspraktiker werden in gleicher Bedeutung genutzt. Es handelt sich um zwei verschiedene Bezeichnungen ein und derselben Ausbildung. Das kommt häufiger vor, der medizinische Masseur heißt auch „medizinischer Bademeister“ und ist exakt dieselbe Ausbildung. Ein Wellnessmasseur beziehungsweise Wellnesspraktiker sorgt für Entspannung, Erholung und Regeneration.

Wellnessmasseur 1Voraussetzungen

Voraussetzungen an der Teilnahme an Kursen zur Erlangung des Titels Wellnessmasseur / Wellnesspraktiker gibt es keine. Lediglich die Freude am Umgang mit Menschen und das Interesse, anderen Gutes zu tun sollten vorhanden sein. Ideal für alle, die schon im breit gefächerten Wellness- / Schönheits- und Gesundheitssektor arbeiten (Kosmetiker, Nageldesigner, Heilpraktiker etc.) und ihr Angebot erweitern möchten. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, ebenso wenig wie bestimmte Schul- oder Berufsabschlüsse.

Schulungsinhalte

Während der Massageausbildung wird erlernt, wie man eine Massage ohne große Kraftanstrengung vom Kopf bis zu den Füßen durchführt, um am Ende der Massageausbildung in der Lage zu sein, eine individuelle einstündige Wellnessmassage am Kunden durchzuführen. Zusätzlich werde meist eine Auswahl zusätzlicher Wellnessmassagetechniken angeboten wie zum Beispiel die Hot Stone Massage, Fußreflexzonenmassage  oder eine Aromaölmassage und ähnliche.

WellnessmasseurAusbildung und Dauer

Die Ausbildung findet an privaten Schulen statt und ist nicht staatlich geprüft. Daher schwanken Schulungsinhalte, Ausbildungsdauer und auch Kosten zum Teil erheblich. Mit einem durchschnittlichen Zeitaufwand von zwei bis sieben Tagen muss aber gerechnet werden. Optional bieten einige Ausbildungsstätten nach Abschluss einer Schulung zum Wellnessmasseur / Wellnesspraktiker die darauf aufbauende Schulung zum Wellnesstherapeuten an.

Einsatzgebiete

Ein Wellnessmasseur / Wellnesspraktiker kann in verschiedenen Bereichen arbeiten, in dem es um das Wohlergehen der Kunden geht: Kosmetikstudios, Saunalandschaften, Wellnessbereiche großer Hotels, mobile Massage oder auch ein eigenes Massagestudio eröffnen. Der Name des Massagestudios muss dabei aber sofort klar machen, um welche Art der Massage es sich handelt. „Wellnessoase“ beispielsweise weist darauf hin, dass es hier nicht um medizinische Massage geht und nur gesunde Menschen massiert werden.

Qualifikation

Nach Abschluss aller Kurseinheiten findet keine Prüfung statt. Internationale Zertifikate lauten dann auf „Wellness Practitioner“. Wer mag, kann sich oft die einzelnen Schulungsinhalte noch zusätzlich einzeln bescheinigen lassen, um seine Qualifikation den Kunden auch zeigen zu können. Optional sind oft Zertifikate mit beispielsweise „Hot Sone Massage“ oder „Fußreflexzonenmassage“ und mehr erhältlich. Dies ist nicht bei allen Schulungen gleich. Die Ausbildung selbst ist nicht mit einer staatlich anerkannten Ausbildung gleichzusetzen. Die einzigen staatlich anerkannten Berufe im Massagebereich sind: medizinischer Bademeister / Masseur und Physiotherapeut.

 http://www.promassage.de/

http://www.medios-seminare.de

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